Aktuelle Seite: HomeUnsere VeranstaltungenOratorienchor-Konzerte

 

Chorsänger und Chorsängerinnen mit Erfahrung im Chorsingen

und Freude an gemeinsamer musikalischer Arbeit sind herzlich willkommen.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei KMD Annemarie Ruttloff

per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

oder telefonisch unter der Nummer 06805 - 22149 zum Vorsingen an.

Nächste Projekte des "Oratorienchor Saarbrücken"


Konzert zur Erinnerung an das Ende des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren

 

Antonin Dvořák

Requiem, op. 89

4. November 2018 (Sonntag), 17 Uhr

Ludwigskirche Saarbrücken

 

Konstanze Ruttloff (Sopran)

Judith Braun (Alt)

Tilman Lichdi (Tenor)

Ekkehard Abele (Bass)

 

Musiker der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern

Oratorienchor Saarbrücken

 

Leitung: KMD Annemarie Ruttloff

 

Zum Werk

Dvořáks Requiem op. 89 wurde am 9. Oktober 1891 anlässlich des Chorfestivals in Birmingham unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt. Den durchschlagenden und andauernden Erfolg des Werkes beweisen seine zahlreichen Wiederholungen in Dvořáks Heimat sowie im Ausland, die Wiener Aufführung im März 1901 wurde zum Triumph.

Das heute selten aufgeführte Werk verwendet zwar bis auf eine Ausnahme den vollständigen liturgischen Text der Totenmesse, ist aber auf Grund seiner Aufführungsdauer (95 Minuten) nicht für den Gottesdienst sondern für den Konzertsaal geeignet. Der Komponist hat eine große Besetzung vorgesehen: zum Solistenquartett und dem teilweise durch Stimmteilung bis zur Achtstimmigkeit geführten Chor tritt ein Orchester mit voller Bläserbesetzung und eher selten verwendeten Schlaginstrumenten wie Tamtam und Röhrenglocken.

Dvořák versteht es, gleich durch die ersten Töne und Akkorde des Werkes eine Atmosphäre der tiefen Versunkenheit in die Fragen der letzten Dinge des Menschen zu schaffen. Andererseits lässt er sich von den musikalischen Einflüssen seiner böhmischen Heimat anregen, und diese Anklänge an alte Volksweisen (beispielsweise in der Fuge „Quam olim Abrahae“) mildern immer wieder die düstere Stimmung der Totenmesse.

Das Requiem gehört wegen des tiefen Eindringens des Komponisten in den Geist des Textes, wegen der vollkommenen Anpassung des Ausdrucks zu dessen Details, des melodischen Reichtums sowie des gesamten architektonischen Aufbaus zu den herausragenden Werken dieser Gattung.

Es bewahrheitet sich die Lobeshymne, die Brahms einmal auf seinen Kollegen sang: „Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle. Aus seinen Abfällen könnte sich jeder andere die Hauptthemen zusammenklauben.“

 

 

Go to top