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Pressestimmen Kinderchor

                                                                     

 SZ

 DIENSTAG, 22. SEPTEMBER 2015

 Ein Stück über eine Freundschaft jenseits der Konventionen

Die Spannung war fast körperlich zu spüren. Berei ts vor der noch verschlossenen Tür des Theaters im Schlosskeller drängten sich am Sonntagnachmittag viele kleine Kinder mit ihren Eltern und Großeltern. Groß war die Aufregung, als sich endlich der Vorhang hob.

Der Kinderchor Cantabile (Leitung: Karin Zimmerling) zeigte das Musical „Tuishi pamoja - eine Freundschaft in der Savanne" von Sandra Engelhardt und Martin Schulte. Hier geht es um eine Freundschaft jenseits gesellschaftlicher Konventionen. Die Giraffen mögen es nicht, dass Raffi, ein Giraffensohn, nach den Zebras schaut. „Tiere mit Streifen sind blöd", ist die Meinung. Die Zebras wiederum mögen die Giraffen nicht, denn "Zebras interessieren sich nur für Zebras". Erst ein Angriff der Löwen ändert dies, als Raffi von der Herde getrennt wird und dabei auf. Zea, eine Zebratochter, trifft.

Die wilde Hatz der Löwen, die Einsamkeit von Raffi, die witzige Vermittlung durch drei kleine Erdmännchen (die mehrfach Szenenapplaus erhielten), die flotten Lieder und die Einsicht am Ende des Stücks, dass es völlig egal ist, ob man gestreift oder gepunktet ist, wurde mitreißend und äußerst kindgerecht von dem Kinderchor dargestellt. Dafür gab es viel Applaus.                             nba                                                  

 

SZ        22., 23.12.2012

Dieser Chor macht Kindern Freude

Karin Zimmerlings kindgerechte Proben begeistern Mädchen und Jungen fürs Singen

Der Chor Cantabile steht seit bald vier Jahrzehnten für gute Arbeit mit dem Nachwuchs. Kindgerechten Proben folgen hoch gelobte Auftritte. Leiterin Karin Zimmerling setzt die erfolgreiche Arbeit ihrer Vorgängerin Annemarie Ruttloff fort.               

Von SZ-Mitarbeiter Stefan Uhrmacher

Schafbrücke. Wegen des heftigen Schnees ist der Kreis, den die Kinder im Gemeindezentrum am Lorenzberg in Schafbrücke zur Eröffnung bilden, deutlich kleiner als sonst. Sie klatschen rhythmisch, trommeln sich auf die Brust, werfen die Arme hoch. Sie kichern so, dass man es dem Gesicht ansieht. Mit diesen ersten spielerischen Übungen macht Karin Zimmerling die Kinder locker. „Ich schenke euch meinen Ton" heißt es, wenn der Kinder- und Jugendchor Cantabile mit dem Singen beginnt. Dem Gehör- und Warmsing-Training folgt das erste Lied: „Tochter Zion ", jene um 1820 von Friedrich H. Ranke zum WeihHhnachtslied umfunktionierte Händel-Melodie, ist ganz schön knifflig zu singen. „Auf welches Wort oder auf welche Silbe werden die vielen Töne verteilt?", fragt Karin Zimmerling oft, während sie die Verse einstudiert. Und zwar so, dass sie auswendig klappen und gut zu verstehen sind. Nebenbei erfahren die Kinder Details zur Standardaussprache. Etwa, dass die Endsilbe „-ig" korrekt „-ich“ zu singen ist, was heute oft vergessen werde. Bei Melodien wie „Zu Bethlehem geboren“ oder „Kommet, ihr Hirten" geht es ums richtige Halten der Notenhefte, das singgerechte Sitzen recht weit vorn auf dem Stuhl, das „Stützen", und auch, dass es respektlos ist, zu plaudern, während andere vorsingen. Alles geht unaufgeregt und freundschaftlich über die Bühne. Man merkt, dass es Karin Zimmerling eine Herzenssache ist. „Singen fördert die Gesundheit.“ „Chorsingen entwickelt die Persönlichkeit.“ Und: „Jedes Kind soll ermutigt werden, seiner Stimme Ausdruck zu verleihen“, sagt die ausgebildete Chorchefin und Organistin.

Lange leitete Zimmerling den Singkreis der evangelischen Kirchengemeinde Eschberg und den evangelischen Kirchenchor und Kinderchor Bischmisheim. Aktuell betreibt sie Projektarbeit im Rahmen der Kooperation Verein-Schule und führt das Ensemble Unisono Bischmisheim. Im Januar übernahm sie den Chor Cantabile von Kreiskantorin Annemarie Ruttloff, die ihn aus der Taufe gehoben und 37 Jahre unter ihren Fittichen hatte.

26 Kinder und Jugendliche von sechs bis 15 Jahren, darunter vier Knaben, kommen freitags um 17 Uhr auf den Lorenzberg. Weitere junge Sänger sind willkommen, betont Zimmerling. Einstudiert werden „Programme je nach Anlass und Jahreszeit", Schwerpunkte bilden Singspiele. Das geistliche Singspiel „Daniel" von Gerd-Peter Münden etwa erklang bereits zweimal im Schlosskeller. Beim Weihnachtsauftritt am 2. Feiertag in Blieskastel führt die Cantabile- Jugend zwei Stücke mit der dortigen Schola Cantorum auf.

Mittwoch 26. Dezember, 17.30 Uhr, Kloster Blieskastel:

„Weihnachten zu Hause“ mit dem Kinderchor Cantabile, der Schola Cantorum Blieskastel, Rainer Satzky (Panflöte), Melina Wack (Orgel). „Cantabile"- Kontakt: Tel. (06 81).81 16 93; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

SZ 20./21.10.2012

Engelsstimmen zum Auftakt

Die Saarpfälzischen Musiktage starteten mit dem Kinderchor Cantabile und einem kostümreichen Musical

Kinder waren die ersten, die bei den Saarpfälzischen Musiktagen ihre Stimmen zum Erklingen brachten. Sie brachten das Kindermusical „Daniel" auf die Bühne - der Altarraum in der Schlosskirche von Blieskastel.

Blieskastel. Eine sehr gute Idee hatte der Freundeskreis Saarpfälzische Musiktage in der Schlosskirche Blieskastel, mit einem Musical für Kinder und Erwachsene seine „Saarpfälzischen Musiktage 2012/2013" zu eröffnen - gleichzeitig der geglückte Start für eine neue Reihe unter dem Motto „Jugend singt". „Deinen Gott verrätst du nicht, er ist deine Zuversicht", so lautet eine Textzeile aus dem Kindermusical „Daniel". Diese Textzeile charakterisiert das Kernthema: Da der Protagonist Daniel standhaft bleibt, und weiterhin zu seinem Gott und nicht zu dem König Nebukadnezar beten will, wird er in die Löwengrube geworfen.

Der Kinderchor „Cantabile" aus Saarbrücken unter der Leitung von Karin Zimmerling vermochte die zahlreichen jungen und älteren Zuhörer gleichermaßen mit ihrem Gesang und mit ihrer Spielfreude zu begeistern. Sehr einfühlsam begleiteten Margit Bieg mit der Flöte und Sebastian Müller am Klavier die jungen Sängerinnen und Sänger. Überrascht waren die Zuhörer vor allem von der für ein Kinderensemble sauberen Intonation der einzelnen Passagen, vor allem wenn sie als Darsteller in ihren Rollen als Gruppe auftraten, sei als Berater am Hof, als Familie oder als Reinigungsteam am Hofe. Herausragend waren die Rollen des Daniel (Jonathan Straß) und des Königs (Anna Wiedenroth), die den jungen Stimmen in ihren Solis alles abverlangten. Sicher war da wenigen Passagen manchmal ein bisschen die Nervosität im Spiel, die aber dann jeweils wiederum gekonnt und souverän schauspielerisch überspielt wurde. Dem Ideenreichtum der Inszenierung einzelner Szenen waren keinerlei Grenzen gesetzt, sei es der Einsatz eines kleinen „Nummerngirls" das jeden Szenenwechsel ankündigte, oder als die Engel Daniel retteten. Diese Szene wurde sehr anrührend dargestellt - die Löwen kriechen schließlich lammfromm mit den Engeln mit, Daniel selbst kann ungestört einschlafen.

Auch kostümtechnisch ein Genuss: von der prächtigen Robe des Königs über Engel und Soldaten, bis hin zu den vier Löwinnen, die ihre Rolle ebenfalls sehr überzeugend spielten. Den Chor als Einheit zeichnete sein sauberes Singen aus, das im Raum der Schlosskirche besonders gut zum Tragen kam. Ein Positives tat auch das Bühnenbild. Der Altarraum der Kirche war in den Thronsaal des Königs verwandelt, der durch die barocken Elemente der Schlosskirche eine besondere Note erfuhr. Ein begeistertes Publikum forderte gar eine Zugabe, mit der ein besonderes Musikereignis in der Schlosskirche zu Ende ging. „Das do hat ma werklich gefall" war der Kommentar des siebenjährigen Ben Schmitt, dem sich die Zuhörer sicher uneingeschränkt anschließen konnten. Schon jetzt darf man sich auf ein Wiederhören mit dem Kinderchor „Cantabile" beim diesjährigen Weihnachtskonzert im Wallfahrtskloster freuen.      red

 

 

„Wer am Sonntag im Schlosskeller bei „Kultur für Kids“ die Premiere von „Das Zauberwort“ erlebte, kam aus dem Staunen nicht heraus. Schuld daran war nicht allein die fantastische Märchenwelt aus 1001 Nacht mit glitzernden Gewändern, weiten Türkenhosen und prächtigen Turbanen. Und auch nicht in erster Linie die frei nach Wilhem Hauff erzählte Geschichte, deren Text Fanny von Hoffnaaß für das Singspiel von Josef Rheinberger bearbeitet hat. Die Sänger und Schauspieler vielmehr waren es, die das Publikum in Staunen versetzten. Denn die Kinder im Alter von fünf bis 14 Jahren aus Annemarie Ruttloffs Kinderchor Cantabile sangen und spielten, dass es eine wahre Pracht war.“

SZ vom 18.09.07

 

„In der Reihe „Kultur für Kids“ brachte der Kinderchor Cantabile seine neueste Kinderoper „Das Gespenst von Canterville“ ... mit verblüffender Souveränität“ zur Aufführung. Der Chor beeindruckte durch „die Klarheit der Artikulation und die Intonation. ... Die rhythmisch und melodisch anspruchsvollen Lieder meisterten Chor und Solisten hervorragend. Großer Applaus für eine schaurig schöne Premiere.“

SZ vom 26.09.06

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